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Institut für Systematische Theologie
Systematische Theologie hat die Aufgabe, die Inhalte des christlichen Glaubens als je
gegenwärtige Wahrheit auf dem Fundament des biblischen Zeugnisses methodisch und
argumentativ zu entfalten.
Helmut Thielicke, erstes Mitglied der
neugegründeten Fakultät seit 1954 und prominenter Vertreter seines Faches,
arbeitete anfänglich vor allem auf dem Gebiet der Ethik, auf dem er dann mit einem
vierbändigen Werk hervorgetreten ist. Sein Nachfolger war von 1975 bis 2002 Prof. Dr. Traugott Koch.
Ein zweiter Lehrstuhl für Systematische Theologie wurde
mit dem Schwerpunkt Dogmatik eingerichtet und 1963 mit Wenzel Lohff besetzt. Von 1974 bis
1998 hatte diesen Lehrstuhl Prof. Dr. Hermann Fischer inne. Sein Nachfolger ist seit 1999
Prof. Dr. Michael Moxter.
1975 wurde eine dritte Professur für Systematische Theologie
mit dem Schwerpunkt Kontroverstheologie eingerichtet und bis 1998 mit dem katholischen
Theologen Prof. Dr. Otto Hermann Pesch besetzt.
Eine weitere Professur für Systematische
Theologie mit dem Schwerpunkt Religionsphilosophie, die von 1983 bis 1993 mit Prof. Dr.
Klaus-Michael Kodalle besetzt war, wurde 1995 mit Prof. Dr. Jörg Dierken besetzt.
Zurzeit nehmen Prof. Dr. M. Moxter und Prof. Dr. J. Dierken unbeschadet der o. g. Spezifizierung, das Gesamtgebiet der systematischen Theologie in Forschung und Lehre wahr.
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